
50. Generalversammlung des Schifferverein Basel-Kleinhüningen
Am Samstag, 18.04.2026, fand die 50. Generalversammlung (GV) des Schifferverein Basel-Kleinhüningen an Bord des FGS CHRISTOPH MERIAN, der Basler Personenschifffahrt AG, statt.
Die Veranstaltung begann um 11:00 Uhr und wurde von Fredi Müller, dem Präsident, speditiv aber auch mit dem nötigen Prise Humor geleitet.
Eine Grussbotschaft überbrachte der Basler Regierungsrat, Kasper Suter, und der Direktor der Schweizerischen Rheinhäfen, Florian Rötlingshöfer.
Im Anschluss wurden die Traktanden der GV durch die Mitglieder des Vorstandes vorgetragen und erläutert.
Die Anwesenden folgten dem Vorstand in allen Punkten und erteilten im Anschluss dem Vorstand die Décharge.
Danach legte das Schiff ab und wir fuhren durch die wunderschöne Stadt Basel bis zur Schleuse Birsfelden. Hier drehte das Schiff wieder zu Tal und wir setzten die Fahrt bis zur Schleuse in Kembs fort, bevor wir wieder nach Basel zum Dreiländereck zurückkehrten.
Musikalisch wurde der Jubiläumsanlass mit dem „Filthy White Gold“ Fife and Drum Corps aus Basel umrahmt. Mit ihrem Repertoire aus traditionellen irischen und amerikanischen Volksliedern sowie Arrangements und Medleys wurden die Gäste bestens unterhalten.
Natürlich kamen wir auch kulinarisch auf unser Kosten, das Essen an Bord war gut und schmackhaft.
Nach dem Essen hatte man genügend Zeit ausführlich zu Klönschnacken und sich untereinander auszutauschen.
Nach dem Festmachen wurde die Veranstaltung offiziell beendet, doch viele blieben noch etwas sittzen.
Es war ein schöner Tag unter Freunden und Gleichgesinnten.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die zur Organisation dieser Generalversammlung beigetragen haben.

🇨🇭🎉 **Happy Birthday, Schweizer Flagge zur See!** 🎉🇨🇭
Heute, am 9. April 2026, feiern wir stolz 85 Jahre, seit die Schweizer Flagge auf Hochsee offiziell eingeführt wurde. Ein bedeutendes Datum für die maritime Geschichte der Schweiz!
Wusstet ihr, dass das erste Schiff, das unter der Schweizer Flagge segelte, die stolze Seeboot "CALANDA" war? Und nur einen Tag später, am 10. April 1941, wurde die Flagge improvisiert auf See gehisst.
Unter Fritz Gerber, dem ersten Schweizer Kapitän auf Schweizer Schiffen, erlangte die ST. CERGUE ebenfalls Berühmtheit! Lasst uns gemeinsam an diese Zeit erinnern und den Stolz der Schweiz als Binnenland mit einer reichen maritimen Tradition zelebrieren.
Es lebe die Schweizer Flagge auf Hoher See!
Mehr Infos klicke in den Text

Schubverband GMS CAMORO zu Tal im Gebirge, passiert mir 3 Schubleichten das Betteck
Video: Dino Alexander Rheingold
Zum Viedeo ins Bild klicken!

Bad Salzig
Bad Salzigin in früheren Zeiten, eine ganz normale Schiffsansammlung in Salzig über Jahrzehnte hinweg. Ursache Nr.1: die meisten Schleppzüge ließen hier in der Bergfahrt die Hälfte ihres Schleppzuges liegen. Das ist schon mal das, was in der rechten Bildseite vor Anker liegt. Dann haben da 3 bis vier Leichterkranschiffe gelegen, wo sich auch wieder zu tief gehende Schlappen "anstellen" mussten bis sie dran kamen. Ich sage mal, da war von Sperre keine Rede. Von Kestert runter sieht man 2 Talzüge kommen und auf der linken Bildseite sieht man Schleppzüge mit Anhang zu Berg fahren. Schlimm wurde es mit einem geeigneten Anker Platz, wenn es Abend wurde. Wir lagen öfters als dritter Schleppzug außen drauf. Und weil die meisten Mannen aus dem Hunsrück waren konntest du mit dem Nachen beinahe eine Weltreise machen um die Leute an Land zu bringen. Im oberen Bereich war der "Strand" sehr flach und sandig, da konnte man nicht einfach beifahren, Schwupp, wieder mal gestrandet, abdrücken ein Stück weiter noch mal probieren usw. Das war die Arbeit für den Wachmann, der an dem Abend Wache hatte, und die Ohren spitzen in die Nacht hinein, wenn die ersten Mannen wieder an Bord wollten mit dem lauten Ruf SCHÜRMANN HAU. Bezahlt wurde das nicht, im Tarif war das nicht drin. Matrosen und Rudergänger waren dafür zuständig. Und keiner meckerte. Und wenn die Boot enkelt von Bingen zurück kam, um ihre Schlappen nach zu holen, waren die oft genug von anderen schön zugelegt, was wieder für uns die zusätzliche Arbeit bescherte, die Strangausgabe zur Artistik werden zu lassen.
Was mir im Bild besonders auffällt, ist der Tankschleppkahn vor dem Motorschlepper rechts unten, scheint einer der großem Franzosen zu sein. Der dreht volle Pulle, also auch Hinweis, keine Sperre. Aber der Tankkahn hängt hinter einen TMS, der TSK hängt viel zu lang. Da auf dem Rhein die Stränge vom Ziehenden ausgegeben werden, hat man auf dem TMS geschlafen. Die Hälfte hätte es auch getan.
Am obersten Uferband rechte Bildseite lag das Orderponton von den Roten. Die Gaffer sitzen auf der Terrasse der Burg Liebenstein, eine der "Feindlichen Brüder", die andere heißt Sterrenberg.
Was der Einzelhandel in Salzig in diesen Zeiten für Umsätze hatte, alleine 3 Bäcker, 2 große Metzgereien und die vielen Kneipen, lässt sich kaum erträumen. Das Bild kenne ich schon lange. Damals ging die B 9 durch den ganzen Ort, heute verläuft die komplett entlang der Uferfront auf einem Damm.
Text von Walter Laué / Sankt Goarshausen